Johanneswerk
Sicherheit – NTZ Duisburg
Zitat Einstein

Sicherheit

Die Verbesserung der öffentlichen Sicherheit ist oberstes Therapieziel. Im Unterbringungsverlauf selbst steht das Thema Sicherheit gleichberechtigt neben dem therapeutischen Anliegen. Dabei gilt grundsätzlich, dass für die Aufrechterhaltung der Sicherheit innerhalb der Einrichtung wie gegenüber der Öffentlichkeit alle Beschäftigten im NTZ Verantwortung übernehmen. Der Umgang mit dem Sicherheitsthema ist also nicht auf einzelne spezielle Berufsgruppen delegiert, sondern jeder Beschäftigte im NTZ ist ständig gehalten, bei seinem Tun Sicherheitsüberlegungen mit einzubeziehen. Unabhängig davon gibt es zusätzliche und spezifische Aufgaben im Sicherheitskonzept. So beschäftigt das NTZ eine Sicherheitsfachkraft, die über langjährige Erfahrungen im Maßregelvollzug verfügt und die Klinikleitung in allen baulichen, organisatorischen und technischen Sicherheitsfragen berät. Daneben wird rund um die Uhr eine so genannte Alarmgruppe vorgehalten, die bei sicherheitsrelevanten Störungen als erste die notwendigen Maßnahmen ergreift.

Enge Zusammenarbeit mit der Polizei

Alle Beschäftigten im NTZ sind mit Personennotrufgeräten ausgestattet, die es erlauben, ein Hilfesignal abzusetzen bzw. bei Hilfebedarf unmittelbar informiert zu werden. Regelmäßige Schulungen sind selbstverständlicher Bestandteil des Sicherheitskonzepts. Dabei wird besonderer Wert auf deeskalierende Kompetenzen gelegt, um entstehende sicherheitsrelevante Konflikte schon im Vorfeld angemessen entschärfen zu können.

Daneben bestehen enge verbindliche Absprachen mit der Polizei und den sonstigen Sicherheitsbehörden zum Vorgehen im Fall einer Sicherheitsstörung. Ähnliches gilt für Brandfälle, Chemieunfälle oder sonstige sicherheitstechnische Störungen.

Alle sicherheitsrelevanten Informationen laufen an der rund um die Uhr besetzten Pforte zusammen, die sich in einem besonders geschützten Bereich befindet und für Patienten nicht zugänglich ist. Durch technische Vorrüstungen ist auch im Fall einer Stromunterbrechung die Aufrechterhaltung der Pfortenfunktion gewährleistet.

Eine erfolgreiche Therapie ist der größte Sicherheitsgewinn

Über die gesamte Behandlungsdauer hinweg kommt aber dem erfolgreichen Therapieverlauf die größte Bedeutung im Rahmen der sicherheitsorientierten Zielsetzung zu. Eine erfolgreiche Therapie bedeutet zweifellos den höchsten Sicherheitsgewinn für die Öffentlichkeit, was durch wissenschaftliche Untersuchungen belegt ist. Dabei bedarf eine erfolgreiche Resozialisierung jedes Patienten einer entsprechenden sorgfältigen Vorbereitung. Ein wesentlicher Aspekt darin sind so genannte Vollzugslockerungen, die dazu dienen, erreichte Fortschritte in einem erweiterten sozialen Bewährungs- und Belastungsfeld zu stabilisieren und zu festigen. Grundsätzlich werden erste Lockerungsschritte in so genannter 1:1 – Begleitung (ein Mitarbeiter-ein Patient) durchgeführt und setzen voraus, dass sich der betroffene Patient tiefergehend mit seiner Sucht- und Delinquenzgeschichte auseinandergesetzt hat.

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