Johanneswerk
Zitat Einstein

14. Wie kann der diakonische Anspruch im Maßregelvollzug umgesetzt werden?

Zunächst ist festzustellen, dass die Träger sich schon mit Übernahme dieser Aufgabe an christlich-diakonischen Werten orientieren (vgl. Frage/Antwort 7).

In der Klinik sind die Angebote zur Seelsorge und geistigen Orientierung sehr spezifisch an den Zielgruppen ausgerichtet. Viele der Patienten sind ohne religiöse Bindung aufgewachsen. Seelsorge soll die persönlichen Bedürfnisse nach Sinnsuche und Wertorientierung der Patienten aufspüren und sie unterstützen. Dabei wird dafür Sorge getragen, dass Patienten auch ein ganz privater, „therapiefreier“ Raum für eine Beschäftigung mit geistigen Fragen zur Verfügung steht. Im NTZ steht dafür eine fest angestellte evangelische Seelsorgerin zur Verfügung.

Wir respektieren bestehende weltanschauliche und religiöse Orientierungen der Patienten. Für die große Gruppe muslimischer Patienten beschäftigen wir einen Iman auf Honorarbasis, der ins Religionsteam ins NTZ eingebunden ist.

Das Maßregelvollzugsgesetz geht in §13 ausdrücklich auf die Frage der Religionsausübung ein. Die Personalkosten für den Seelsorgerlichen Dienst werden vom Land erstattet. Mit dieser besonderen Position im Stellenplan ist ein diakonisches Profil der Arbeit allerdings noch nicht sichergestellt. Es kommt vielmehr darauf an, die Mitarbeiterschaft dabei zu unterstützen und zu begleiten, in ihrer Arbeit eine Grundhaltung zu realisieren, die dem christlichen Bild des Menschen und dem diakonischen Verständnis von Nächstenliebe und Solidarität entspricht.

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